Auftragsarbeit Gravur von Schrift

 

Auftragsarbeit ist wie bereits erwähnt sehr vielfältig, so auch der Einsatz von Gravur oder gravierter Schrift. Ob nun ein alter oder neuer Balken oder eine Tür aus Holz, eine Grabarbeit oder auch einfach eine Tafel als Namensschild für Ihr Zuhause oder das von ganz besonderen Menschen. Einzigartigkeit lässt sich schöner kaum ausdrücken.

 

Auftragsarbeit Grabarbeit

 

Entgegen vieler Vorurteile eignen sich Holzskulpturen prima als Grabarbeit. Diverse Hölzer bringen sehr gute Eigenschaften für den Außenbereich mit. Und hiermit sind nicht nur asiatische und afrikanische Hölzer gemeint, auch heimische Harthölzer eignen sich hervorragend um sie draußen zu platzieren. Die Befürchtung diese Arbeiten aus Holz würden frühzeitig verwittern ist unberechtigt. Wenn Sie nur mal an die gängigen Einfriedungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen in und um Hamburg denken. Hierzu werden Pfosten aus unbehandeltem Eichenholz benutzt, die genauso wie sie sind – mit den offenen Fasern vom Spalten – verwendet werden. In dieser „rohen“ Form werden sie in die Erde gerammt. Die Pfosten sind also den Witterungsprozessen des Erdreiches und dem Wetter ungeschützt ausgesetzt. Bei weiteren Harthölzern und speziell auch ölhaltigen Hölzern, wie zum Beispiel Teakholz sind veränderliche Prozesse minimal. Eventuell eindringendes Wasser hat keinen Einfluss auf die innere Struktur des Holzes. Wie Sie sehen, ist die Bandbreite an möglichen Holzskulpturen oder solchen Grabarbeiten weit gefächert. Trauen Sie sich an dieses wunderbare Material heran. Eine Grabarbeit aus Holz ist und bleibt etwas sehr Besonderes. Um eine Holzskulptur oder eine Grabarbeit aus Holz auf einer Grabstätte eines Hamburger Friedhofes aufzustellen, ist für Sie kein zusätzlicher Weg notwendig. Sprechen Sie mich an und wir machen Ihnen einen individuellen Plan für eine hölzerne Grabarbeit oder Skulptur auf einem der Hamburger Friedhöfe oder ganz in Ihrer Nähe. Zögern Sie nicht diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, es liegen schon genug schwere Steine auf Hamburgs Gräbern.

 

Auftragsarbeit Gravur am Fallbeispiel

 

Auftragsarbeit beschrieben an einem konkreten Fall. Ein 300 Jahre altes Fachwerkhaus in Nord Niedersachsen birgt die Fette (Balken) anhand derer ich Ihnen die Ausführung einer Auftragsarbeit zeigen möchte. Es bedurfte auch hier wie immer einer intensiven und gründlichen Vorarbeit: Los ging es mit der Sichtung des zu gravierenden Balkens vor Ort. Der Balken wurde von mir in Augenschein genommen, befühlt und bekratzt, um die Güte des Holzes zu beurteilen. Anschließend wurde der Balken vermessen. Die Besitzer des Hauses teilten mir Ihre Wünsche bezüglich der Gravur mit. Wieder im Atelier angekommen wurden verschiedene Schriftarten verglichen und eine ausgewählt. Nach Abgleich mit meinen Auftraggebern fand diese positiven Anklang. Somit konnte ich damit beginnen einen Aufriss dieser Schriftart anzufertigen. Dies passierte in Originalgröße der späteren Buchstaben. Der Aufriss ist mehrere Meter lang geworden und besteht aus ca. 60 zu gravierenden Lettern. Der Aufriss ist das, wodurch gravierte Schrift steht oder fällt. Die Abstände und Winkel der einzelnen Lettern, zueinander lassen am Ende ein schlüssiges Gesamtbild entstehen. Dies ist eine feine Frage des Auges und des Gefühls. Bis heute sind Computer noch nicht in der Lage einen Bildhauer dabei komplett zu ersetzten. Der Aufriss war fertig und nach einer kurzen Reise in Richtung Elbmündung, konnte ich mich direkt an die weiteren Arbeitsschritte machen. Gerüst aufgebaut und losgelegt. Zuerst habe ich den Aufriss der Buchstaben ausgerichtet und anschließend auf den Balken übertragen. Anschließend begann ich damit die Buchstaben zu gravieren. Die Oberfläche des Balkens lief in alle möglichen Richtungen weg, d.h. sie war besonders schwer zu bearbeiten. Zusätzlich war in den ersten 40 Buchstaben ich eine durchgehende Ader aus altem Öl-Kitt. Das ist nun alles nicht außergewöhnlich für einen 300 Jahre alten Balken. Allerdings war dieser Balken teilweise so krumm, dass es ein Ding der Unmöglichkeit war, die Fläche des Balkens mit Hilfe einer feinen Lackrolle zu lackieren. Das Ende des Liedes war also, alle gravierten Buchstaben von Hand und mit einem kleinen Pinsel zu beschneiden. Ich habe bis zum Anbruch der Dunkelheit auf dem Gerüst gestanden und die Fahne hochgehalten. Das Ergebnis ist super geworden, meine Auftraggeber sind sehr zufrieden mit dieser Auftragsarbeit. Ich bin es auch.